Orthodoxie

Der Begriff Orthodoxie wird im allgemeinen deutschen Sprachgebrauch entsprechend der Etymologie des Adjektivs orthos (gerade, aufrecht, richtig, recht) und des Verbs dokeo (meinen, glauben, sich bekennen) als Bezeichnung für ein System verwendet, das an der strengen Doktrin festhält. So spricht man von orthodoxem Marxismus, Kommunismus ("Betonköpfen") oder Judentum als Grundhaltungen, deren Sorge der "reinen Lehre" einer Religion oder Ideologie gilt. Darunter wird schließlich oft das engstirnige, unnachgiebige Festhalten an Dogmen und Lehrmeinungen verstanden, das dem Neuen verschlossen bleibt. Auf die orthodoxe Kirche bezogen meint man, dass es sich um eine Kirche handelt, die sich als "recht-, strenggläubig" versteht (Duden).

 

Quelle: http://www.orthodoxie.net/de/Einleitung/Orthodoxie_De.htm