Islam in den Medien

Eberhard Winterhagen, geb. 1943, Studium der Philosophie,  Soziologie und des öffentlichen Rechts, einige Jahre Assistent im Bundestag, 4 Jahre lang Lehrauftrag fĂĽr Philosophie an der Universität Bonn, seit 1977 Journalist, seit 1981  Chefredakteur der Siegener Zeitung.

 

 

 

 

Wie ist es generell mit islamischen Themen in ihrer Zeitung? Wie gehen Sie insgesamt mit der Nachrichtendarstellung "Islam-betreffender" Themen um? In der Vergangenheit in der Region oder auch ĂĽberregional.

Welche „Rassismus“ oder „Islam“ betreffende Themen, die in Ihrer Zeitung behandelt wurden, sind ihnen besonders in Erinnerung geblieben?!

Laut einer Studie 2004 schrieben rund 83% der Befragten dem Islam Terror zu. Wie gehen Sie damit (mit solchen Klischees) um? Wir konstruieren ein festes Image, in wiefern versucht man in der Berichterstattung zu differenzieren?

Warum glauben Sie gibt es so viele Vorurteile gegenüber dieser Religionsgruppe. Denke sie die vermehrte Berichterstattung zu (negativen) islamitischen Themen trägt dazu bei, oder sollte diese Berichterstattung nicht grade eine breitere Informiertheit und demnach auch Akzeptanz seitens der Leser geben?

Ist Ihnen in Ihrer bisherigen journalistischen Tätigkeit aufgefallen, dass die Islam-Problematik verstärkt in den Medien thematisiert wird? (Wie stehen Sie der erhöhten Berichterstattung bzgl. dieses Themas gegenüber?)

Wie schätzen Sie selbst, die Problematik ein, Neutralität/Objektivität in der Berichterstattung zu gewährleisten?

 

Benedikt Dalkmann, Annika Schaaf, Sabrina Wulff